Kapitalanlage

Privatpersonen, die über eine gewisse Summe an Eigenkapital verfügen, müssen ihr Geld wachsen lassen. Unter dem eigenen Kopfkissen ist es zwar relativ sicher, zinsstark ist es jedoch noch lange nicht. Um sich eine satte Rendite zu sichern, ist das klassische Sparbuch sicher immer noch eine sichere Alternative, gewinnbringend ist sie jedoch nicht. Wer sich als Anleger für eine Form der Kapitalanlage entscheidet, muss sich im Klaren darüber sein, dass jede Form der Geldanlage ein gewisses Risiko mit sich bringt.

Konservative Kapitalanlagen bieten eine hohe Sicherheit bezüglich der angesparten Summe, die Zinsen allerdings bewegen sich eher im niedrigen Rahmen, daher sind die Renditechancen gering. Was spekulative Anlagen angeht, steht der Gewinn Vordergrund, aber stets verbunden mit einem höheren Risiko. Sparbücher, Sparkonten oder Staatsanleihen sind dagegen relativ sicher, die Rendite jedoch ziemlich mager. Wer auf Nummer sicher gehen möchte und trotzdem stetig wachsende Zinsen auf seinem Konto sehen möchte, der ist mit einem Tagesgeldkonto sehr gut beraten. Diese Form der Geldanlage ist flexibel, gewinnbringen und aufgrund des Einlagensicherungsfond so gut wie risikofrei. Viele Banken bieten bereits Zinserträge ab dem ersten Euro und keine Mindesteinlage. Das ist gerade für Anleger, die keine immensen Summen sparen können, äußerst vorteilhaft. Man muss nicht einen festgelegten monatlichen Betrag sparen, sondern kann über den Betrag frei und individuell entscheiden. Gehen einige Monate keine Ersparnisse auf das Tagesgeld Konto, ist dies nicht weiter tragisch. Die Geldanlage wird nicht still gelegt und arbeitet trotzdem weiter.

Auch die Zinsen können sich bei einem Tagesgeld Konto sehen lassen. Bis zu vier Prozent Zinsen werden je nach Anbieter, quartalsweise, halbjährlich oder jährlich ausgeschüttet und die Ersparnisse sind fast zu einhundert Prozent sicher aufgehoben. Allerdings können die eventuell auftretenden Zinsschwankungen nicht beeinflusst werden, da diese von den Finanzmärkten abhängig sind. Ist diese Entscheidung für ein Tagesgeld Konto gefallen, sollte man jedoch nicht beim erstbesten Anbieter unterschreiben, sondern sich in Ruhe umschauen. Ein Vergleich macht schlau und lässt machen Anleger auf lohnende Angebot stoßen.

Festgeld dagegen ist eine Anlageform, die, wie der Name schon sagt, für einen bestimmten Zeitraum festgelegt wird. Das Zeitfenster liegt zwischen 12 Monaten und fünf Jahren, je nachdem, wie lang man sein Geld arbeiten lassen möchte. Die Zinsbildung fällt dementsprechend höher aus, die Summe kann allerdings während diesem Zeitraum nicht verfügbar gemacht werden. Ist dies aus diversen Gründen trotzdem notwendig, so kann das Festgeld zwar gekündigt werden, die bisher gewonnen Zinsen können jedoch nicht genutzt werden. Auch hier lohnt sich ein Vergleich.